Braten & Schmorgerichte – eine Buchrezension



Sie sind gegenüber den kurz gebratenen Gerichten etwas in den Hintergrund getreten, die Braten und Schmorgerichte, warum eigentlich? Gerade, wenn Draußen die Arbeit ruht und die Temperaturen auf Minusgrade sinken, ist es doch angenehm, wenn es im ganzen Haus nach Braten duftet und sich alle genüsslich um den Eßtisch zum Speisen versammeln. ( Buch bei Amazon ansehen oder bestellen)


Karl Newedel hat sich in seinem Buch „Braten & Schmorgerichte“, herausgegeben vom Verlag Bassermann Inspiration,  der altbewährten Garmethode gewidmet. Seine Bayrischen Wurzeln sind in dem Buch unverkennbar. Bei seinen Vorfahren gab es Fleisch nur sonntags und musste deshalb besonders gut gelingen. Die Großmutter kochte sogar für einen Fürsten.

Zunächst erfährt der Leser etwas über die Tiere, dessen Fleisch in den Rezepten verarbeitet wird und worauf beim Kauf geachtet werden muss. Zu Rindfleisch, Schweinefleisch, Lamm, Wildfleisch und Geflügel werden Tipps gegeben. Auch die Rezepte sind nach den Fleischsorten gegliedert. Kochanleitungen zu Brühen und Fonds sind ebenfalls enthalten. Große Fotos machen Appetit und die Rezepte und Einkaufslisten sind übersichtlich angeordnet. Klassische Rezepte wie Gulasch und Rinderroulade sind genauso enthalten wie regionale Rezepte (z.B. Rheinischer Sauerbraten), Ragouts oder gefüllte Braten. Spareribs  oder indisches Curry-Huhn, die Rezepte sind vielfältig.

Ein Buch für alle, die sich und ihre Lieben mit diesen langsam gegarten Gerichten verwöhnen wollen, und schön anzusehen ist es auch.

Gisela Tanner

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