Essbare Stadt – ein neuer Trend für das Gärtnern in der Stadt


Lust auf Gärtnern und Appetit auf frisches Obst und Gemüse, aber keinen eigenen Garten? Kein Problem – wie wäre es mit „essbaren Gärten“ mitten im öffentlichen Raum. Die Idee ist so einfach wie gescheit und passt zum aktuellen Trend des Urban Gardening. Mitten in der belebten Stadt werden Flächen ausfindig gemacht oder bereitgestellt, die nicht wie üblich mit Zierpflanzen, sondern mit Obst und Gemüse bepflanzt werden. Buch  durch Anklicken bei Amazon ansehen oder bestellen


Wichtig dabei, jeder kann  gärtnern, die „essbaren Gärten“ sind nicht nur nützlich, sie können genauso dekorativ aussehen und das Stadtbild verschönern. Vor dem Beginn müssen Flächen gesucht werden, manchmal gestalten die Kommunen auch Flächen um, die vorher mit Zierpflanzen bepflanzt waren. Wird das Projekt erfolgreich umgesetzt, ergeben sich mehrere Vorteile: es kommt mehr Grün in die Stadt, zusätzliche Möglichkeiten der Versorgung mit frischem Obst und Gemüse entstehen und Städter, besonders Kinder, bekommen wieder mehr Bezug zur Natur und zu den Produkten. Nicht zu unterschätzen ist das Gemeinschaftsgefühl der Bewohner, das sich beim gemeinsamen Gärtnern entwickelt. Besonders erfreulich ist es, wenn Flächen, die vorher ungenutzt waren, wieder begrünt werden.


Die Idee kann bis in den kleinsten Raum fortgeführt werden, so können auf Balkonen Kräuter und Früchte angepflanzt werden und selbst auf der Fensterbank ist Platz für einen „essbaren“ Pflanzkasten oder -topf. Auch Hauswände lassen sich mit Nutzpflanzen begrünen, Holzkisten und sogar Plastetüten sind praktische Pflanzgefäße. Inzwischen werden diese sogar im Handel angeboten. Buch  durch Anklicken bei Amazon ansehen oder bestellen

Ob von Kommunen oder von Privatinitiativen organisiert, mehrere Städte in Deutschland haben die Idee schon umgesetzt, z.B.  Andernach * Kassel * oder der vom Postkult-Verein in Halle angelegte Stadtgarten. Ein weiteres Projekt in Halle ist der Waldgarten. Natürlich darf auch im Mutterland der Hobbygärtner, Großbritanien, eine „essbare Stadt“ nicht fehlen, in Todmorden ist das schon längst Realität.

Vielleicht findet ihr auch in eurer Umgebung ein paar Gleichgesinnte, mit denen sich die Idee umsetzen lässt. Interessante Informationen auch auf der Webseite www.stadtacker.net.

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