Gartenschau in Sigmaringen beendet – Veranstalter ziehen Bilanz


Am 15.9. wurde die Gartenschau Sigmaringen – sie dauerte 128 Tagen – beendet. Landschaftsarchitektur, Gartenkunst und Blumenpracht waren vor der Kulisse des Schlosses und der Donau zu erleben. Gezeigt wurden eine Pflanzenlandschaft der Baumschulen auf rund 500 Quadratmetern, sechs  Themengärten der GaLa-Bauern und ein  Wechselflor des Württembergischen Gärtnereiverbands auf 1 200 Quadratmetern vom Frühling bis zum Herbst. In drei Blumenschauen zeigte der Fachverband Deutscher Floristen,  Landesverband Baden-Württemberg e.V., die Schönheit der Blumen.


Auch das Thema  „Grabgestaltung und Denkmal“ zog Besucher an. Beim Nachwuchswettbewerb siegte der „Garten zwischen Himmel und Erde“ des Wettbewerbssiegers Martin Schmitz, gestaltet als helle, luftige Wolke als Inspiration und Sehnsuchtsort.  Das Grüne Klassenzimmer mit täglich bis zu zehn spannenden Veranstaltungen wurde  von Schülerinnen und Schüler gern besucht, vielfältige Themen wurden angeboten. Ausstellungen und Präsentationen gab es im Treffpunkt Grün der gärtnerischen Berufsverbände.

Die Veranstalter meinen, dass sich Gartenschauen längst nicht mehr hinter den Landesgartenschauen verstecken müssen, auch wenn die Fläche kleiner sei.
Mit Hilfe der Förderungsgesellschaft für die Baden-Württembergischen
Landesgartenschauen mbH (bwgrün.de) sei das Gelände vom ersten bis zum letzten Tag in
einem Topzustand gewesen, von der ersten Narzisse im Frühjahr bis zu den Prachtstauden im Herbst.

Besucher konnten mehr als anfangs erwartet begrüßt werden. Die Blumenbeete bis hin zur lauschigsten Ecke am Ufer der Donau wurden aufwändig gepflegt. Die hochsommerlichen Temperaturen über viele Wochen erforderten zusätzliche Einsätze, besonders beim Gießen.

Die Arbeit an der Gartenschau begann mit der ersten Bewerbungsphase über den Logo-Wettbewerb bis zur Realisierung von Ausstellung und Daueranlagen. Die Förderungsgesellschaft für die Baden-Württembergischen Landesgartenschauen mbH (bwgrün.de) war als kompetenter Partner mit dabei:

Der Fluss wurde erlebbar, das Wasser als wesentlicher Bestandteil der Stadt und des urbanen Lebens neu wahrgenommen. „All das nach langer Vorbereitung, die wir engagiert begleitet haben, realisiert und vom Publikum angenommen zu sehen, das freut mich ganz besonders“, so Prof. Hubert Möhrle, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung von bwgrün.de. „Das Wesentliche aber ist, dass Bleibendes entstanden ist: neue Freiräume für Bürger, renaturierte Uferbereiche, vernetzte Landschaften, Kinderspielplätze, Freizeiteinrichtungen, Radwege, neue Verkehrsverbindungen, neue Brücken und Rückzugsgebiete für Flora und Fauna und vieles mehr. Denn genau darauf kommt es an.“

Die Bilanz in Zahlen:

Besucherzahlen, Stand 5.9.2013: 330.000 Tagesgäste (mit Aktivenkarten (20.000), ohne Komissionskarten) / ca. 630.000 Gesamtbesucher
Stärkster Tag: 11. August mit 7.874 Tagesgästen
Schwächster Tag: 31. Mai mit 155 Tagesgästen
Anzahl Veranstaltungen: 1.428 Veranstaltungen
Anzahl Fachvorträge: 419
Anzahl Gästeführungen:

Gebuchte Führungen (Stand 09.09.2013): im Mai 27, im Juni 146, im Juli 178, im August 79 und im September 71 (insgesamt rund 500)

Offene Führungen: 15
Anzahl Sponsoren: 45
Investitionsvolumen: rd. 17 Mio. Euro, davon entfielen rund 8,8 Millionen Euro auf die Sanierung der Stadthalle
Durchführungshaushalt: rd. 4. Mio. Euro

Im Jahr 2015 wird die Stadt Mühlacker im Enztal nahe Pforzheim Standort der  nächsten baden-württembergischen Gartenschau sein.

Quelle: MPS – Gesellschaft für Marketing- und Presseservice mbH, Gartenschau Sigmaringen
Logo: Quelle „Gartenschau Sigmaringen 2013“

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