Neues von der Chelsea Flower Show

Die Chelsea Flower Show ist weltberühmt, denn hier werden Gartentrends gesetzt. In dieser Woche, vom 21. bis 25. 5. 2013, ist sie zum 100. Mal  geöffnet, doch die Karten sind schon lange vorher ausverkauft, am besten man meldet sich nach der Show gleich für die im nächsten Jahr an. Gärtner, die dort einen Garten gestalten dürfen, können sich geadelt fühlen, die Queen schaut übrigens auch vorbei, aber nur dann, wenn die Show nicht für das breite Publikum geöffnet ist.

Ich war im vorigen Jahr selbst dort und war tief beeindruckt von den gestalteten Gärten in allen Stilrichtungen und Formaten, von den Besucherinnen aus dem gartenliebenden England, die oft mit Blumenmuster auf der Bekleidung  ihre  Verbundenheit zum Gärtnern zeigten. Was sollte man sich zuerst anschauen, die Gärten oder die Blumenhallen? Auch das Angebot an Gartengeräten und anderem Zubehör –  alles an kleinen Ständen, die den Hauptweg säumen, aufgebaut – ist verlockend. Wie schön doch auch Gartenkleidung sein kann und welche praktischen Geräte es gibt! Eines steht schon vorher fest, wer dort als Gärtner einen Garten gestalten möchte, braucht einen Sponsor, denn die Gestaltung ist sehr kostspielig.

Auch Gabriella Pape – Königliche Gartenakademie Berlin und lange Gartenerfahrung in England – hat hier schon teilgenommen und Medaillen gewonnen.

In kürzester Zeit werden die Gärten im Royal Hospital, wo sonst nur  Rasen wächst, aufgebaut. In atemberaubender Zeit entsteht eine vielfältige Gartenlandschaft. Da müssen die Pflanzen punktgenau blühen. In diesem Jahr, so ist der Webseite der Flower-Show zu entnehmen, waren  Gartenzwerge in den Ausstellungsgärten erlaubt. Wie mag wohl die Resonanz darauf gewesen sein?

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